Porsche Männerhöhle
- Karsten Schmidt
- vor 22 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Der Porsche 917 gehört ohne Zweifel zu den faszinierendsten und legendärsten Rennwagen der Motorsportgeschichte. Umso mehr Spaß hat es mir gemacht, dieses Modell von Pocher im Maßstab 1:8 zu bauen.
Wie man es von einem Modell dieser Größe erwarten darf, ist der Porsche 917 äußerst detailliert ausgeführt. Der Motor ist sichtbar und detailreich gestaltet, Türen und weitere Karosserieteile lassen sich öffnen und insgesamt entsteht ein wirklich beeindruckendes Modell.

Nach dem Bau war für mich allerdings klar: Einfach in eine Vitrine stellen? Nein, dafür ist dieses Modell viel zu schade!
Ich habe dem Porsche deshalb eine leichte Patina verpasst. Nicht zu viel – schließlich sollte das Modell nicht aussehen, als hätte jemand mit einer Sprühdose das Modell verhunzt. Vielmehr sollte der Eindruck entstehen, dass der 917 gerade von einem harten Einsatz auf der Rennstrecke zurückgekommen ist.

Anschließend wurde das Modell auf einer Displayplatte befestigt. Die Platte habe ich passend beschriftet – mit den Namen der Fahrer und dem Rennen, bei dem dieses Fahrzeug eingesetzt wurde. Dadurch entstand eine ganz besondere Präsentation, die dem Modell noch einmal eine zusätzliche Wirkung verleiht.

Und dann kam die etwas ungewöhnliche Idee …
Das fertige Modell habe ich tatsächlich an die Wand meiner Garage geschraubt.
Jetzt werden sich wahrscheinlich einige fragen:
„Warum schraubt man ein so großes, filigranes und aufwendig gebautes Modell einfach an die Wand?“
Meine Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach:


Weil es cool aussieht und weil es Spaß macht!
Meine Garage ist schließlich nicht nur eine Garage. Sie ist meine kleine Männerhöhle, mein Rückzugsort und natürlich auch ein Ort für meine Leidenschaft rund um das Thema Porsche und Krafttraining.
Ein Porsche 917 im Maßstab 1:8 an der Wand ist sicherlich nicht alltäglich. Genau das macht es für mich so interessant. Es ist ungewöhnlich, es zieht sofort die Blicke auf sich – und wie man sieht: Es funktioniert tatsächlich!
Manchmal muss man Modelle eben nicht klassisch in eine Vitrine stellen.
Manchmal darf ein Porsche 917 auch einfach an die Wand.
FIN.



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