Austin Healey 100M Le Mans 1:8 Finemodelcars
- Karsten Schmidt
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Ein Austin-Healey 100 M mit Geschichte
Aktuell entsteht in meiner Werkstatt ein ganz besonderes Modell: ein Austin-Healey 100 M mit Le-Mans-Kit im Maßstab 1:8.
Dieses Modell ist kein Kundenauftrag. Ich baue es ganz bewusst für mich selbst – einfach, weil ich Lust hatte, einmal eine etwas andere Geschichte zu erzählen.

Denn dieses Fahrzeug wird nicht aussehen, als wäre es gerade frisch aus einer perfekten Restaurierung gekommen. Ganz im Gegenteil: Der Austin-Healey zeigt die Spuren eines langen und bewegten Autolebens.
Technisch ist er in Ordnung. Er fährt gut, funktioniert und könnte jederzeit wieder auf die Straße. Optisch jedoch hat die Zeit deutliche Spuren hinterlassen. Der Lack ist verwittert, an einigen Stellen zeigen sich leichte Rostansätze und insgesamt wirkt das Fahrzeug, als hätte es über viele Jahre hinweg nur wenig Aufmerksamkeit bekommen – oder vielleicht sogar eine Zeit lang völlig vergessen in einer alten Garage gestanden.
Genau das macht für mich den besonderen Reiz dieses Projekts aus.
Ein Automodell muss meiner Meinung nach nicht immer aussehen, als wäre es gerade frisch restauriert worden oder stünde perfekt aufbereitet auf einer Ausstellung. Auch ein gealtertes Fahrzeug kann unglaublich interessant sein – vielleicht sogar noch interessanter. Gebrauchsspuren, verwitterter Lack und kleine Details erzählen eine Geschichte. Sie verleihen einem Modell Charakter, Persönlichkeit und vor allem eines: Leben.
Mit diesem Austin-Healey möchte ich zeigen, dass Modellbau auch die andere Seite eines Automobils darstellen kann. Nicht nur perfekte Lackierungen, glänzende Chromteile und makellose Oberflächen – sondern auch Vergangenheit, Patina und die Spuren vieler erlebter Jahre.
Das Modell ist inzwischen fast fertiggestellt. In den kommenden Wochen werde ich die letzten Details ausarbeiten und dem Austin-Healey endgültig seinen ganz eigenen Charakter verleihen.
Hier im Blog werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten und euch Schritt für Schritt zeigen, wie dieses außergewöhnliche Projekt seinen letzten Schliff bekommt.
Denn manchmal sind ein wenig Patina, verwitterter Lack und eine gute Geschichte einfach interessanter als perfekter Hochglanz.





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